„Spitze gemacht!“: Rückblick und Ausblick beim MCT-Vertreter-Workshop in Indien

Indien gehört zu den fünf wichtigsten Märkten von Mayer & Cie. (MCT). Der Marktanteil des deutschen Strickmaschinenherstellers liegt in Indien im Premium- und im mittleren Marktsegment bei 36 Prozent. Das bedeutet, dass mindestens jede dritte nach Indien importierte, hochwertige Maschine von Mayer & Cie. stammt. In absoluten Zahlen – und aus Sicht von MCT – liest sich das so: 2016 erhielten die schwäbischen Maschinenbauer aus Indien Bestellungen für weit mehr als 200 Rundstrickmaschinen. Besonders gefragt war die S4 3.2 II, gefolgt von der D4 2.2 II. Die populärste Elektronikmaschine war 2016 die OVJA 1.6 E, eine Jacquard-Maschine für Double Jersey.

Um die zahlreichen indischen Mayer-Kunden kümmert sich seit vielen Jahren Batliboi. Die Zusammenarbeit ist eng: Jedes Jahr im Februar treffen sich Vertriebsverantwortliche von Mayer & Cie. mit den Batliboi-Kollegen vor Ort für eine mehrtägige Arbeitstagung. Die diesjährige Ausgabe fand vom 14.-15. Februar 2017 in Coimbatore im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu statt. Dort liegt eines der Textilzentren Indiens.

Themen des Workshops waren die generelle Marktsituation und natürlich die Verkaufsziele und -herausforderungen im indischen Markt. Erstere ist mehr als zufriedenstellend, so dass für 2017 ähnliche Verkaufszahlen wie 2016 erwartet werden dürfen. Schließlich gibt es gleich mehrere Anwendungsgebiete mit weltweitem Wachstumspotenzial. Als solche identifizierte MCT-Verkaufsleiter Wolfgang Müller die Herstellung von Bekleidungs- und Matratzenbezugsstoffen. Gestricke als Obermaterial von Sportschuhen stellte Müller als neues Anwendungsgebiet vor.

„Hinsichtlich Maschinen ist deshalb die Nachfrage nach elektronischen Jacquard-Maschinen, auch jener mit Doppelelektronik, ungebrochen stark. Diesen Trend wollen wir nutzen“, so Wolfgang Müller. „Wir sehen uns insgesamt einer sehr großen Nachfrage gegenüber, die zu langen Lieferzeiten geführt hat. Diese zu verkürzen ist eines unserer wichtigsten Ziele für 2017.“ Nicht jeder Kunde sei bereit, monatelange Wartezeiten in Kauf zu nehmen, so dass dadurch Aufträge verloren gingen – eine Erfahrung, die auch die indischen Batliboi-Vertreter gemacht hatten. Einbußen seien vor allem im Bereich Single-Maschinen zur Elastomer-Verarbeitung spürbar gewesen. Weil Batliboi diese und andere Herausforderungen erneut erstklassig gemeistert hat, stand am Ende von Müllers Vortrag ein erneutes „Spitze gemacht!“, das an die Adresse aller Batliboi-Vertreter ging.

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