Mayer & Cie. zieht Resümee: Abstriche für 2017, neue Pläne für 2018

Die finanziellen Kennzahlen der Mayer-Gruppe für 2017 lesen sich mit einem Umsatz von rund 105 Millionen Euro ähnlich wie die für das Vorjahr. Damit bleibt das Ergebnis hinter den selbst gesteckten Zielen zurück. Das liegt an einer aufwendigen internen Systemumstellung. Nach jahrelanger Vorbereitung nahm der Rundstrickmaschinenbauer im Sommer 2017 sein neues ERP-System in Betrieb. Dadurch haben sich Probleme im Produktionsablauf ergeben. Fast fertige Maschinen konnten nicht ausgeliefert werden, weil Teile zum benötigten Zeitpunkt nicht verfügbar waren. Deshalb ist das Unternehmen zig Maschinen im Rückstand, was sich natürlich auf das Ergebnis ausgewirkt hat. Benjamin Mayer, Geschäftsführer von Mayer & Cie. ist aber zuversichtlich, dass die Startschwierigkeiten mittlerweile überwunden sind. „Wir erwarten, dass wir jetzt wieder in ruhigere Fahrwasser gelangen, und unseren Maschinenrückstand langsam aber sicher abarbeiten können. Die Kapazitäten sind vorhanden und wir sind sicher, dass wir mit dem neuen System besser und effizienter arbeiten können als mit dem Altsystem.“ Weil Markt- und Auftragslage anhaltend positiv sind, ist Geschäftsführer Mayer guter Dinge, dass das Unternehmen sein Umsatzziel 2018 wieder erreichen wird.

Neben umtriebigem „Business-as-usual“ im Bereich Rundstrick wird eine ebenfalls runde, aber trotzdem neue Maschine die Mayer-Mannschaft 2018 auf Trab halten. Die Rede ist von Schlauchflechtmaschinen, die Ummantelungen von Schläuchen herstellen. Die produziert bislang das Schwesterunternehmen Mayer Industries im US-amerikanischen South Carolina. Weil Mayer Industries mittelfristig aufgelöst werden soll, zieht die Produktion dieser Maschinen voraussichtlich ab 2019 nach Albstadt-Tailfingen. Hier laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Platz, Kapazitäten und Produktionsstraße wollen geplant und bereitgestellt werden. Die Gründe für die Produkterweiterung erklärt Benjamin Mayer: „Für uns bedeutet die Integration dieses technisch verwandten Produkts eine gute Chance, ein zusätzliches Standbein aufzubauen, das von unserem Kerngeschäft unabhängig ist. Wir haben schon in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder auf Diversifizierung gesetzt und gute Erfahrungen damit gemacht."

Benjamin Mayer, Geschäftsführer Mayer & Cie. Rundstrickmaschinen

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