Mayer & Cie. auf der ITMA Asia: Volljacquardmaschine für China und Folgeauftrag für spinitsystems

Mehr als 100 deutsche Aussteller auf rund 7.000 Quadratmetern und damit deutlich umfangreicher als 2016. So fasst der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) die diesjährige ITMA Asia aus deutscher Sicht zusammen.

Mayer & Cie., Teil dieser starken Präsenz, war in Shanghai mit einem deutsch-chinesischen Messeteam vor Ort. Das machte die ITMA Asia teilweise zum Heimspiel, denn das chinesische Werk des Rundstrickmaschinenbauers, Mayer & Cie. China, liegt nicht weit entfernt vom Messegelände. Einen kurzen Weg hatte auch die OVJA 2.4 EC. Sie ist die erste E-Maschine, die bei Mayer & Cie. China endmontiert wird. Bisher umfasste das chinesische Maschinenportfolio drei mechanische Typen, darunter das Erfolgsmodell MSC 3.2 II für Single Jersey. Die Volljacquardmaschine OVJA 2.4 EC gab nun ihr Debut auf der ITMA Asia, allerdings noch in Form eines Vorserienmodells. Sie richtet sich ausschließlich an den einheimischen Markt. Ansprechen möchte Mayer & Cie. anspruchsvolle chinesische Kunden, die Stoffe für Oberbekleidung sowie Sport- und Freizeitmode stricken.

Deutlich mehr Kilometer hinter sich zu bringen hatten die Spinnstrickmaschine Spinit 3.0 E und die OVJA 1.6 EE 3/2 WT. Zusammen mit dem rund zehnköpfigen Messepersonal, darunter auch Mayer & Cie.-Geschäftsführer Benjamin Mayer, machten sie sich vom Stammwerk in Albstadt auf die Reise nach Shanghai. Gelohnt hat sich der Weg, auch wenn der Rundstrickmaschinenmarkt aktuell eine „Verschnaufpause“ eingelegt hat, wie Mayer & Cie.-Verkaufsleiter Wolfgang Müller feststellt. „Nach einigen extrem starken Jahren ist die Nachfrage auf dem Textilmaschinenmarkt im zweiten Halbjahr 2018 etwas zurückgegangen.“

Dem Interesse an der Spinit 3.0 E und der OVJA 1.6 EE 3/2 WT, dem Spezialist für Schuhoberstoffe, tat das keinen Abbruch. Insbesondere die Stoffmuster zum Abstandsgestrick bekamen reichlich Aufmerksamkeit. „Der Trend im Bereich Schuhe geht in Richtung wiederverwertbare und gestrickte Materialien“, berichtet Verkaufsleiter Müller. „Da gilt es für uns als Premiumhersteller, entsprechende Lösungen anzubieten – und natürlich mit Qualität und Leistung zu punkten. Das sind und bleiben unsere wichtigsten Alleinstellungsmerkmale.“

Zufrieden mit der Messe-Performance „seiner“ Spinit 3.0 E ist Michael A. Tuschak. Der spinitsystems-Verantwortliche konnte in Shanghai zum ersten Mal eine Serienmaschine auf chinesischen Boden präsentieren. Entsprechend groß war der Besucherzulauf. „Klar, einige trieb schlicht die Neugier, aber in unseren Gesprächen wurde klar, dass wir viele potentielle Anwender zu Gast hatten“, so Tuschak. Bereits überzeugt war ein Bestandskunde der Spinit 3.0 E. Er platzierte im Vorfeld der Messe einen Folgeauftrag. „Darauf sind wir natürlich alle mächtig stolz!“

Das Messeteam von Mayer & Cie. auf der ITMA Asia.

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