ITMA 2019: Drei Fragen zur ITMA an Marcus Mayer, Dr. Wolfgang Bauer und Bernd Boss

„Innovating the World of Textiles“ lautet das Motto der diesjährigen ITMA, die vom 20. – 26. Juni in Barcelona stattfinden wird. Seit 1951 gibt es die internationale Textilmaschinenausstellung bereits und alle vier Jahre bildet sie das Highlight der Branche. Grund genug, mal nachzufragen, was denn diese Messe so besonders macht.

Aus dem Bereich Forschung und Entwicklung berichten uns Marcus Mayer, Geschäftsleitung, Dr. Wolfgang Bauer, Leitung Gesamtentwicklung, und Bernd Boss, zuständig für Patentwesen und Technische Dokumentation, von ihren persönlichen ITMA-Erfahrungen.

1. Welches war die erste ITMA, an der Sie teilgenommen haben, für Mayer & Cie. oder ein anderes Unternehmen?

Dr. Wolfgang Bauer: Ich war zum ersten Mal 1983 in Mailand auf der ITMA. Damals war ich noch Student.
Marcus Mayer: Meine erste ITMA war die ITMA 1991 in Hannover. Zu der Zeit war ich noch Schüler am Technischen Gymnasium Balingen.
Bernd Boss: Ich habe zum ersten Mal die ITMA 2007 in München besucht.

2. Was bedeutet die ITMA für Sie persönlich?

Marcus Mayer
:
Die ITMA (Europa) ist die Champions-League im Textilmaschinenbau. Auf dieser Messe muss man sich profilieren und wirkliche Neuentwicklungen zeigen, wenn man Markt- und Technologieführer sein will. Die Messe ist die optimale Plattform, sich mit Kunden über Trends und ihre Erwartungen und Wünsche zu unterhalten. Auch können neue Stricktrends, die von den Kunden kommen, erkannt werden… Ein absolutes MUSS!!!
Bernd Boss: Die Möglichkeit, Produkte und Innovationen der gesamten Textiltechnik, auch über den Rundstrickbereich hinaus, in natura sehen und hautnah erleben zu können – das ist einfach beeindruckend.
Dr. Wolfgang Bauer:
Die ITMA ist für mich weltweit die wichtigste Technologie- und Maschinenbaumesse für Textilmaschinen. Die Besucher kommen aus aller Herren Länder und bringen die unterschiedlichsten Anwendungen mit, um sie in großer Offenheit zu besprechen. Diese Breite und Tiefe kennenzulernen, war für mich eine ganz wichtige Erfahrung.

3. Was war Ihr persönliches ITMA-Highlight?

Bernd Boss:
Für mich ist das Highlight auf jeder ITMA, dass ich die Produkte der Mitbewerber ganz praktisch in Augenschein nehmen kann – vor allem natürlich auch unter patentrechtlichen Aspekten.
Dr. Wolfgang Bauer: Mein absolutes Highlight war die Vorstellung der Spinnstricktechnologie 2011 in Barcelona.
Marcus Mayer: Die Präsentation der SPINIT Maschine auf der ITMA 2011 in Barcelona war wirklich außergewöhnlich! Die Maschine stand in einem zu 95 Prozent nicht durchsichtigen Glaskasten. Nur zwei kleine Fenster erlaubten es den Standbesuchern, einen Blick auf die Maschine zu erhaschen. Wer eine Führung in dem Glaskasten wollte, hatte sich zu registrieren und Wartezeiten von bis zu zwei Tagen in Kauf zu nehmen. Das Interesse war ungebrochen und laufend versuchten Kunden, auch ohne Termin noch irgendwie in den Raum zu kommen – man musste einen Türsteher abstellen, um dieser Situation Herr zu werden… Das war echt etwas Besonderes.

Marcus Mayer, Mayer & Cie. Rundstrickmaschinen

Dr. Wolfgang Bauer, Mayer & Cie. Rundstrickmaschinen

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