Mayer & Cie. trotzt der weltweit rückläufigen Marktentwicklung bei Rundstrickmaschinen
Marktanteil 2001 auf ca. 23 % erhöht.
Zwar gehen auch an einem Weltmarktführer wie Mayer & Cie. die unvorhersehbaren Rückgänge in den Auftragsbüchern der weltweit agierenden Hersteller von Rundstrickmaschinen nicht spurlos vorbei. Doch kam dieses Unternehmen 2001 mit dem oft zitierten "blauen Auge" noch gut über die Runden. Deshalb ist man bei Mayer & Cie. auch gedämpft optimistisch. "Zwar haben wir in Stückzahlen mit 1.735 ausgelieferten Maschinen in 2001 nur ca. 86 % unseres Planzieles von 2.000 Maschinen erreicht, doch unsere Mitkonkurrenten mussten ausnahmslos deutlich höhere Einbußen hinnehmen", so Oliver Scharf, Verkaufsleiter bei Mayer & Cie. in Albstadt, Deutschland.
Damit wird das Verkaufsergebnis von 1999 leicht übertroffen werden, während Mayer & Cie. im Vorjahr mit über 2.000 verkauften Rundstrickmaschinen ein absolutes Rekordjahr hatte. In der Branche wird von Umsatzeinbußen von bis zu 50 % für einzelne Unternehmen gesprochen und wirtschaftliche Probleme werden deshalb bei einzelnen Mitwettbewerbern wohl auch nicht ausbleiben.
Nicht so bei Mayer & Cie. Nach 19 % Weltmarktanteil im Jahr 2000 geht man bei Mayer & Cie. davon aus, dass sich dieser auf mindestens 23 % erhöht hat. Exakte Zahlen werden hier im Frühjahr 2002 zu erwarten sein. Durch eine erweiterte Produktpalette konnte Mayer & Cie. in den letzten Monaten zum einen die Durchschnittspreise pro Maschine steigern (z.B. neue Entdoubliertechnik) und zum anderen neue Einsatzbereiche für Rundstricken eröffnen (z.B. FineTouch).
Auch zeigt sich der Weg von der Maschine zur Produktionseinheit, den Mayer & Cie. konsequent geht, als immer erfolgreicher. So wird das Unternehmen Mayer & Cie. mit seinem Kerngeschäft Rundstrickmaschinen 2001 einen Gesamtumsatz von ca. 165 Mio. EURO (2000: 190 Mio. EURO) erreichen.
Unbeirrt ist es erklärtes Ziel, bis 2003 den qualitativen Marktanteil weltweit auf 25 % auszubauen. Potenziale sieht man bei Mayer & Cie. vor allem in Asien, das gut 50 % des Weltmarktes für Rundstrickmaschinen ausmacht. Während Mayer & Cie. sowohl in den europäischen wie auch in vielen amerikanischen Ländern weit überproportional vertreten ist, sieht man in Asien noch größere Wachstumspotenziale. Massive Anstrengungen in Vertrieb und Service gerade in Asien zeigen gute Erfolge, sodass man fest damit rechnet, auch hier, wie auf anderen Kontinenten, den Mayer & Cie. Anteil deutlich zu steigern. Auch die Erkenntnisse der ITMA Asia im Oktober in Singapur, der größten Textilmaschinenmesse Asiens, untermauern diese positive Beurteilung sehr deutlich. Und das trotz der massiven Konkurrenz vieler asiatischer Hersteller.
Für das Jahr 2002 rechnet Mayer & Cie. weltweit mit ähnlichen Marktsituationen, wie 2001. "Wir werden mit den besseren Maschinen und kundenorientierten Konzepten auch 2002 ein größeres Stück des kleiner gewordenen Kuchens für uns sichern" sagt Oliver Scharf optimistisch, und weiter "...Qualität wird immer wichtiger und nur qualitativ hochwertige Strickwaren lassen sich noch gewinnbringend vermarkten. Für diese Anforderungen haben wir bei Mayer & Cie. einfach die besten und wirtschaftlichsten Lösungen."
Ein klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Deutschland lässt Spekulationen über Produktionsverlagerungen erst gar nicht aufkommen. Aufgrund der Qualifikation der Mitarbeiter und des modularen Baukastensystems mit der damit möglichen teilweisen automatisierten Serienfertigung ist eine zentrale Produktion schon aus Gründen der Effizienz und Logistik gefordert. Bei Mayer & Cie. ist man davon überzeugt, dass man mit dieser zentralen Produktion bei einem extrem hohen technologischen wie qualitativen Standard nirgends günstiger und flexibler produzieren kann, als in Albstadt.
[ 10. 12. 2001 ]
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